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Ungeschminkt und handgemacht Drucken E-Mail

Dienstag, den 27. Juli 2010 um 22:48 Uhr

Heimatgefühl und eigene Texte: Die „Schwees Fööss“ konnten schon zum elften Mal in Folge ihr Publikum im Friesenhof begeistern. Foto: kwKonzert der Dürener Mundartband „Schweess Fööss" auf dem Friesenhof

Kufferath. Locker, Hocker, und Rocker – unter diesen Überschriften standen die drei Musikblöcke der Mundartband „Schweess Fööss", als sie nun schon zum elften Mal in Folge auf dem Friesenhof ihr musikalisches Können unter Beweis stellten. „Es herrscht immer eine einzigartige Atmosphäre", erklärte Bandleiter Addy Clemens das  Besondere an Auftritten im Friesenhof. „Hier zu spielen ist unser Höhepunkt des Jahres." Die Band, die dieses Jahr ihren 25. Geburtstag feiert, blickte von der Bühne aus auf ein vollbesetztes Publikum und eine breite Fangemeinschaft: Die „Schweess Fööss" haben sich etabliert. „Ungeschminkt, live und handgemacht" spielten die Heimatrocker Lieder mit eigenen Texten, die sehr viel von Düren und dem Umland handeln.

„Die Lieder sind über Themen, die uns interessieren", sagt Addy Clemens. Sei es über die Verlegung der Kultkneipe „Brauweilers Max" an den Indemann, über einen Ranger im Nationalpark oder über die Hassliebe zu Düren – die Songs sind stets
aktuell und eingängig, gefühlvoll und amüsant. Dazu trägt auch vor allem die Wirkung der Instrumente bei: Es wird nicht nur mit Gitarre und Schlagzeug gerockt, sondern
auch mal sanftere Töne auf dem Saxophon, gespielt von Carlo Valter, angeschlagen, um die Ausdrucksstärke zu betonen.

So wurde das Konzert mit einer Liedwidmung an den Friesenhof eröffnet und die Band hatte sofort die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf ihrer Seite, denn die lokalbezogenen Lieder weisen alle durch- und eingängige Melodien auf. Addy Clemens leitete von der ersten Minute an durch den Abend und erfreute das Publikum mehr als einmal mit seinen erheiternden Geschichten und Anekdoten aus dem (Band-)Leben, die außerdem noch die Entstehungsgeschichte manch eines Songs aufklärten.

Und auch wenn die Temperaturen im Laufe des Abends stetig abnahmen, konnte dies die gute Stimmung der Band und des Publikums nicht senken.

Quelle Dürener Zeitung